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Ostseebad Sellin
Kurz: "Die Perle der Insel Rügen" genannt und das schon seit sehr, sehr
langer Zeit. Vor über 100 Jahren war das Ostseebad schon für seine ausgeprägte
Bäderarchitektur in aller Munde. Damals, wie heute ist die landschaftliche
Schönheit beliebt. Sellin liegt am Rande eines ausgedehnten Buchenwaldgebietes,
der auch unter dem Namen: Granitz bekannt ist. Besonderheit ist, dass
Sellin an der Ostsee und an einem Binnensee, dem Selliner See, liegt.
Zentrum des neuen Ostseebades ist die wieder aufgebaute Seebrücke. Sie
lädt zum Verweilen und Träumen ein. Und auch in der Wilhelmstrasse ist
heutzutage wieder sehr viel los. Liebevoll restaurierte Hotels und Pensionen
geben neues Flair.
Unbestrittener Star Sellins: der feinsandige, superbreite und saubere
Strand - gelegen in einer wunderschönen Meeresbucht. Von hier können
Sie die anliegende Steilküste und die nahen Ostseebäder Baabe und Göhren
sehen.
Aber auch wenn es auf Deutschlands sonnenreichster Insel mal Regen fällt,
ist in Sellin noch sehr viel los. Dann warten nämlich Sauna, Schwimmhalle,
Solarien und Kosmetiksalons auf Kundschaft.
Die Granitz.
.ist der größte zusammenhängende Wald auf der Insel Rügen. Inmitten
herrlicher Buchenwälder ließ Fürst Wilhelm Malte der erste auf dem107
Meter hohen Tempelberg ein Jagdschloß erbauen. Das Schloß gehört auf
jede Besucherliste eines Rügenurlaubs. Besonderer Anziehungspunkt ist
der 38 Meter Aussichtturm, der nach den Plänen des Berliner Architekten
Karl Friedrich Schinkel erbaut. Von hier aus hat man einen herrlichen
Blick über ganz Rügen und die nahe Ostsee.
In der Granitz ist noch Natur pur erlebbar. Ein jeder Wanderfreund sollte
die Wälder durchstreifen und sich die unberührte Natur besonders am Selliner
See anschauen.
Mitten durch die Granitz verläuft die Museumsbahn "Rasender Roland".
Ein Fensterplatz eröffnet neue Horizonte. Geschwind streichelt der Dampf
der Lokomotive den Fahrwind um die Nase der Mitreisenden. Die Grantiz
schlängelt sich am Fenster vorbei. Zurück bleibt ein lieblicher Eindruck
atemberaubender Naturschönheit.
Der "Rasende Roland"
Kurz: die Rügensche Kleinbahn. Noch heute verkehrt die Schmalspurbahn
fahrplanmäßig zwischen Putbus, Binz und Göhren.
Am 22. Juli 1895 fuhr der erste Zug, mit einer Spurbreite von 75 cm, in Putbus
los. Die erste Strecke endete in Binz und 1899 schließlich in Göhren.
Der heutige Name der Schmalspurbahn "Rasender Roland" stammt
aus dem Volksmund. Die jetzige Strecke von Putbus bis Göhren beträgt
24,4 km.
Von 1901 bis 1916 fuhren gewisse "Theaterzüge" von Binz nach
Putbus. Sie brachten die Gäste von den Badeorten zum Theater und wieder
zurück. Zu diesen Fahrten wurden sogar Speisewagen angehängt, somit war
Rügens Rasender Roland die einzige Schmalspurbahn in Deutschland, in
der während der Fahrt warmes Essen serviert wurde.
Trotz einiger Schwierigkeiten wird
der "Rasende Roland" heute weiter unter privater Regie betrieben. Der
Dampfzugbetrieb pur mit historischen Fahrzeugen aus der Zeit der Jahrhundertwende
ist für Eisenbahnfans und solche die es werden wollen ein Muss.
Biosphärenreservat Südost-Rügen
Die Schutzzone umfasst ein Gebiet von 23 00 Hektar. Im Kern gehören
dazu die Halbinsel Mönchgut, die Insel Vilm, die Granitz, Putbus und
der Rügische Bodden.
Eine malerische Komposition aus Wäldern, Trockenrasen, Wiesen, Äckern
und der Ufer- und Strandvegetation. In der Granitz findet man noch die
für die Eiszeitlichen Inselkerne typischen Hochwälder. In den anderen
Gebieten wichen sie aufgrund der Besiedlung den Hutungen und Äckern.
Die restlichen Wälder wurden in Nieder- und Mittelwälder umgewandelt.
Außerdem sind Dünenkiefernwälder, Weiderasen und Salzweiden prägend für
diese Landschaft. Ein intaktes Ökosystem in seiner vollen Pracht bietet
Rückzugs- und Lebensraum für viele Pflanzen- und Tierarten, die in anderen
Landstrichen Deutschlands eher selten anzutreffen sind.

Unsere Terrasse für die Hausgäste lädt zum Besuch ein.
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